Das Herzkreislaufsystem versorgt Organe und Körpergewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Daneben spielt es bei der Entsorgung von Abbauprodukten aus dem Stoffwechsel eine zentrale Rolle. mehr
Beim Thema Cholesterin scheiden sich in der öffentlichen Diskussion häufig die Geister. Während die einen es nur als Gefahrenherd für Herz und Arterien sehen, meinen die anderen, Cholesterin sei ein vom Körper selbst gebildeter Stoff, den die Evolution wohl nicht umsonst entwickelt habe. Beide haben Recht. Der Knackpunkt: Cholesterin ist nicht gleich Cholesterin. mehr
Das Heimtückische am Cholesterin: wenn der Blutspiegel zu hoch ist, spürt man davon erst einmal gar nichts. Sogar wenn sich schon erste Arterioskleroseschäden an den Blutgefäßen gebildet haben, kann das Leiden noch ohne Symptome bleiben. Um die Gefahr rechtzeitig zu erkennen und vorbeugen zu können, sollte das Blutfettprofil (Gesamt-, LDL-, HDL-Cholesterin, Triglyzeride) regelmäßig gemessen werden. mehr
Die Arteriosklerose, vereinfachend auch Arterienverkalkung genannt, ist die häufigste Ursache von Erkrankungen des Herzkreislaufsystems, die Jahr für Jahr für fast die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland verantwortlich sind. Bei dem krankhaften Prozess, der zur Arteriosklerose führt, sind erhöhte Cholesterinspiegel von zentraler Bedeutung. mehr
Die Herzkranzgefäße leiden besonders unter dem langfristigen Auswirkungen der einzelnen Risikofaktoren: ihre Wand verhärtet und verdickt sich, sie verliert an Elastizität. Die Folge können Durchblutungsstörungen am Herzen sein, die zu Brustschmerzen (Angina pectoris), zum Herzinfarkt oder plötzlichen Herztod führen. Erhöhtes LDL-Cholesterin gilt hierfür als eine der wichtigsten Ursachen. mehr