Um abzuschätzen, wie weit die Arteriosklerose fortgeschritten ist, bedienen sich die Ärzte gerne einer einfachen Untersuchungsmethode: mit einer speziellen Ultraschalltechnik wird gemessen, wie dick die Wand der Halsschlagader ist.
Die Wand jeder Arterie ist aus drei Schichten aufgebaut: die innere heißt "Intima", die mittlere "Media", die äußere "Adventitia". Für die Beurteilung des arteriosklerotischen Umbaus sind die beiden inneren Schichten wichtig, weil sich darin und dazwischen die arteriosklerotischen Plaques entwickeln. Je mehr die Intima und die Media verdickt sind, desto weiter ist die Arteriosklerose fortgeschritten. Der dazugehörige Messwert heißt logischerweise Intima-Media-Dicke.
Für Männer von 40–70 Jahren gilt für die Intima-Media-Dicke der Halsschlagader ein Messwert von 1 Millimeter und darüber als Zeichen einer Arteriosklerose. Für Frauen im Alter zwischen 40–54 Jahren werden hier bereits Messwerte über 0,85 mm als Hinweis auf eine Arteriosklerose eingeordnet. Mit weiter zu nehmendem Alter steigt dieser Grenzwert dann jedoch auch für Frauen auf Werte von 1 Millimeter und darüber an.
Die Veränderung der Intima-Media-Dicke kann vor allem in wissenschaftlichen Studien auch als Maß dafür herangezogen werden, wie erfolgreich eine cholesterinsenkende Behandlung ist.