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Lexikon der medizinischen BegriffeIn diesem Lexikon finden Sie eine kurze Erklärung wichtiger Fachausdrücke und Begriffe. Es wird Ihnen die Verständigung mit Ihrem Arzt und anderen Fachleuten erleichtern und Ihnen dabei helfen, sich über Ihre Krankheit zu informieren. Als gut informierter Patient werden Sie besser in der Lage sein, Ihren Heilungsprozess günstig zu beeinflussen. Denn je besser Sie über Ihre Krankheit und über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten informiert sind, um so aktiver und selbstverantwortlicher können Sie bei der Wiederherstellung Ihrer Gesundheit mitwirken.
| Adipositas (Fettsucht) | Gilt als Risikofaktor für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörungen und damit verbunden auch für Arteriosklerose. |
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| akut | Plötzlich, heftig auftretend, evtl. bedrohlich. |
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| ambulant | Kurzzeitiger Aufenthalt in einer Klinik ohne stationäre Aufnahme. |
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| Aminosäure | Baustein der Eiweiße. |
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| Anamnese | Erhebung der persönlichen Krankheitsgeschichte– Art, Beginn und Verlauf der (aktuellen) Beschwerden – eines Patienten im ärztlichen Gespräch. |
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| Angina pectoris | Brustenge, Herzenge. Verursacht durch eine mangelnde Sauerstoffversorgung des Herzmuskels meist infolge einer Erkrankung der Herzkranzgefäße. Meistens treten die Schmerzen bei Belastung für Sekunden bis Minuten hinter dem Brustbein auf und können bis in den linken Arm ausstrahlen. Die Angina pectoris ist das Warnsignal für einen Herzinfarkt. |
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| Apoplexie | Gehirnschlag, Schlaganfall – Blutung oder Infarkt in einer Hirnregion. |
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| Arterie | Schlagader – vom Herzen fortführendes Blutgefäß, das (mit Ausnahme der Lungenarterie) mit Sauerstoff angereichertes Blut führt. |
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| Arteriosklerose (auch Atherosklerose) | „Arterienverkalkung“ – Gefäßerkrankung, die durch Einlagerung von Fett in die Gefäßwände entsteht (diese Einlagerungen verkalken später). Führt zur fortschreitenden Einengung der Gefäße bis hin zum Verschluss. |
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| Arteriosklerotische Plaques | Fett- und Bindegewebseinlagerungen in die Arterienwand, führen zur Verengung des Gefäßes und Einschränkung des Blutdurchflusses. |
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| Ballaststoffe | Pflanzliche Quell- und Faserstoffe, die zur Gruppe der Kohlenhydrate gehören, die durch die Darmenzyme nicht verdaut werden können und das Kalorienkonto nicht belasten. Faserstoffhaltige, unlösliche Ballaststoffe sind vor allem in Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten enthalten – quellstoffhaltige, lösliche außerdem in Äpfeln, Bohnen und Haferkleie. Ballaststoffe sind wichtig für eine regelmäßige Tätigkeit des Darmes. Die Nahrung sollte pro Tag mindestens 30 g Ballaststoffe enthalten. |
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| Belastungs-EKG | EKG-Aufzeichnung unter messbarer, sich in Stufen steigernder Belastung während des Fahrradfahrens (auf einem Fahrradergometer) oder auf einem Laufband (im Gegensatz zum Ruhe-EKG). |
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| Beta-Blocker | Medikament, das die leistungssteigernde Wirkung des Sympathikus (eines Teils des Nervensystems) abschwächt und so Blutdruck und Herzfrequenz senkt. |
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| Blutdruck (RR) | Der in den Blutgefäßen durch die Pumptätigkeit des Herzens entstehende Druck wird mit einer aufblasbaren Manschette am Oberarm gemessen. Dieser Druck ist von der Pumpkraft des Herzens und vom Gefäßwiderstand abhängig. Der Druck in der Systole (Auswurfphase) sollte höchstens 130 mmHg, der Druck in der Diastole (Ruhephase) unter 85 mmHg betragen. Die Schreibweise für einen Wert ist dann: beispielweise RR =120/80 mmHg (RR bedeutet Riva- Rocci – das ist der Name des italienischen Arztes, der die heute noch übliche Methode zur Messung des Blutdrucks erfunden hat). |
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| Bluthochdruck (Hypertonie) | Erhöhung des Blutdruckes über die Grenzwerte von 140/90 mmHg hinaus. |
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| Blutplättchen (Thrombozyten) | Die Blutplättchen sind ein Blutbestandteil neben den roten und den weißen Blutkörperchen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. |
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| Body-Mass-Index (BMI) | Formel zur Klassifizierung des Körpergewichts:
BMI = Körpergewicht (kg) : Körpergröße (m)² BMI: 18,5 – 24,9 = Normalgewicht BMI: 25,0 – 29,9 = Übergewicht BMI: 30,0 – 34,9 = Adipositas I BMI: 35,0 – 39,9 = Adipositas II |
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| Bradykardie | Zu langsamer Herzschlag; Senkung der Herzfrequenz unter den altersentsprechenden Normbereich. |
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| Cholesterin | Fettstoff, der für die Produktion verschiedener Hormone und Gallensäuren benötigt wird. Ein Teil des Cholesterins wird in der Leber produziert, ein anderer Teil wird über die Nahrung aufgenommen. Cholesterin ist ein wichtiger Faktor bei der Entstehung der Arteriosklerose. |
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| Compliance | Zusammenarbeit eines Patienten mit seinem behandelnden Arzt: zuverlässige Medikamenteneinnahme, Einhalten einer empfohlenen Maßnahme. |
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| chronischer Krankheitsverlauf | Dauerhafter, langsamer (sich oft unbemerkt einschleichender) Krankheitsverlauf über längere Zeit. |
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| Diabetes mellitus | „Zuckerkrankheit“ chronische Stoffwechselerkrankung gekennzeichnet durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel. Es werden hauptsächlich zwei Formen unterschieden: Typ-1-Diabetes (vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen) und Typ-2-Diabetes (häufig bei älteren Erwachsenen mit Übergewicht). Langjährige Zuckerkrankheit ist ein Risikofaktor für Erkrankungen der Gefäße von Herz, Gehirn und Gliedmaßen. |
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| Diagnose | Erkennung und Benennung einer Krankheit. |
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| Diagnostik | Sammelbegriff für alle Untersuchungen zur Abklärung einer Krankheitsursache. |
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| Diastole | Entspannungs- und Füllungsphase der Kammern des Herzens. Die Anspannungs- und Austreibungsphase wird als Systole bezeichnet. Die Diastole der Vorhöfe findet während der Systole der Kammern statt. |
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| diastolischer Blutdruck | Unterer Blutdruckwert s. auch Blutdruck |
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| Differentialdiagnose | Gesamtheit aller Diagnosen, die als Ursache für ein Krankheitszeichen möglich sind. |
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| Diuretika | Harntreibende Medikamente, die durch Entwässerung des Körpers einen Abbau von Wasseransammlung bewirken, die Herzbelastung vermindern und den Blutdruck senken. |
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| Dysfunktion | Fehlfunktion, Funktionsstörung. |
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| Dyspnoe | Atemnot, Kurzatmigkeit. |
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| EKG (Elektrokardiogramm) | Durch das Anlegen von Elektroden auf der Brust werden elektrische Potentiale des schlagenden Herzens empfangen und als sog. Herzstromkurve aufgezeichnet. Das EKG dient zur Erkennung von Herzrhythmusstörungen, einer Mehrbelastung des Herzens oder eines Herzinfarkts. |
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| Embolie | Plötzlicher Verschluss eines Blutgefäßes durch verschleppte bzw. eingeschwemmte Körper, die im Blutpasma nicht auflösbar sind. Das können Blutgerinnsel, Krebszellen, Mutterkuchenteile wie auch große Luftblasen sein. |
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| endogen | Im Körper entstehend. |
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| Endothel | Dünne Zellschicht zur Auskleidung der Herzhöhlen und der Blutgefäße. |
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| Enzyme | Eiweißstoffe, die Stoffwechselvorgänge steuern. |
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| Ergometrie | Belastungs-EKG |
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| Erythrozyten | Rote Blutkörperchen, transportieren Sauerstoff und Kohlendioxid. |
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| Extrasystole | Extraschlag des Herzens, tritt zusätzlich zur normalen Schlagfolge auf. |
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| Fettstoffwechsel | Verwertung, Abbau und Umbau von Fetten (Cholesterin, Triglyzeride) durch den Körper. |
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| Fibrin | Spezielle Eiweißverbindung, die bei der Blutgerinnung entsteht und Verletzungen verschließt. |
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| Fibrinolyse | Auflösung von Blutgerinnseln. |
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| genetische Disposition | (familiäre Belastung) Die angeborene Anfälligkeit eines Menschen für bestimmte Erkrankungen. |
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| Gefäß | Ader für den Transport von Blut zwischen Organen und Geweben. |
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| Gesamtcholesterin | Summe von LDL- und HDL- Cholesterin – wird auch Serumcholesterin genannt, weil es im Blutserum gemessen wird. |
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| gesättigte Fette | Enthalten gesättigte Fettsäuren und gehören zu den Fetten, die den Cholesterinspiegel erhöhen. Sie kommen vor allem in tierischen Lebensmitteln vor. |
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| HDL | (= High Density Lipoprotein) HDL ist ein Lipoprotein, das für den Transport von Cholesterin zuständig ist. Hohe HDL-Werte haben eine das Arterioskleroserisiko vermindernde Wirkung. |
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| Herzinfarkt (Myokardinfarkt) | Untergang von Herzmuskelgewebe durch verminderte Blut- und Sauerstoffversorgung. Ursache ist ein Verschluss der Herzkranzgefäße durch ein Gerinnsel (Thrombus). Das Gerinnsel bildet sich meist durch eine aufgebrochene Plaque in der Wand eines Herzkranzgefäßes. |
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| Herzinsuffizienz | Herzmuskelschwäche in deren Verlauf die Pumpfunktion des Herzens soweit abnimmt, dass nicht mehr genügend Blut, Sauerstoff und Nährstoffe zu den Organen des Körpers gepumpt werden können. |
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| Herzkranzgefäße | (Koronararterien, Koronarien) Blutgefäße, die den Herzmuskel von außen kranzartig umgeben und mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. |
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| Hypercholesterinämie | Erhöhte Konzentration von Cholesterin im Blut. |
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| Hypertonie | erhöhter Blutdruck |
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| Indikation | Notwendigkeit, eine bestimmte medizinische Maßnahme (z.B. Operation oder Arzneimittelgabe) zu ergreifen. |
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| Infarkt | Absterben von Gewebe, z.B. in Herz oder Gehirn, infolge unterbrochener Blutversorgung. |
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| Insulin | In der Bauchspeicheldrüse gebildetes Hormon, das für die Steuerung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist. |
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| Intima | Gefäßinnenschicht. |
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| intravenös | Verabreichung eines Medikamentes in eine Vene (meist am Arm). |
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| Ischämie | Mangelnde Durchblutung eines Muskels oder eines Organs. |
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| Inzidenz | Häufigkeit einer Erkrankung (Neuerkrankungsfälle pro Jahr). |
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| irreversibel | Nicht umkehrbar, nicht rückgängig zu machen. |
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| Kapillaren („Haargefäße“) | Haarfeine Gefäße des Blutsystems, in denen der Austausch von Sauerstoff, Nährstoffen und Stoffwechselprodukten stattfindet. |
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| Kardiologie | Lehre vom Herzen und den Herzkrankheiten. Ein Kardiologe ist ein Herzspezialist. |
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| Koronarangiographie | Darstellung der Herzkranzgefäße durch ein Röntgenkontrastmittel. |
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| koronare Herzkrankheit (Koronarsklerose, KHK) | Erkrankung der Herzkranzgefäße, die zur Minderversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff führt. Häufigste Ursache ist die Arteriosklerose. Das Symptom der koronaren Herzkrankheit ist die Angina pectoris. |
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| Koronargefäße (Koronarien) | Herzkranzgefäße. Koronar = die Herzkranzgefäße betreffend. |
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| Koronarstenose | Verengung eines Herzkranzgefäßes. |
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| KHK | koronare Herzkrankheit |
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| Kombinationstherapie | Kombination mehrerer Verfahren oder Medikamente bei der Behandlung einer Erkrankung. |
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| Langzeit-EKG | EKG, das zur Entdeckung und Überwachung von Herzrhythmusstörungen über den Zeitraum eines ganzen Tages aufgezeichnet und ausgewertet wird. Diese Untersuchung kann auch zu Hause, während des normalen Alltags des Patienten durchgeführt werden. |
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| LDL | (= Low Density Lipoprotein) LDL ist ein Lipoprotein, das für den Transport von Cholesterin zuständig ist. Hohe LDL-Cholesterinwerte sind für die Ablagerung von Fetten in den Gefäßwänden und für die Entstehung einer Arteriosklerose verantwortlich. |
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| Leukozyten | Weiße Blutkörperchen, schützen den Körper gegen Infektionen und bekämpfen sie. |
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| Lipid | Alle Fettsubstanzen werden als Lipide bezeichnet. Cholesterin und Triglyzeride sind Lipide. |
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| Lipid-Senker | sind Medikamente, die Blutfettwerte senken. |
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| Lipoproteine | Da Fette, wie z. B. das Cholesterin nicht wasserlöslich sind, müssen sie für den Transport im Blut durch die Anlagerung von Eiweiß (Protein) wasserlöslich gemacht werden. |
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| Restenose | Erneute Verengung eines Gefäßes nach einer vorangegangenen Erweiterung. |
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| reversibel | umkehrbar, heilbar. |
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| Risikofaktoren | Bedingungen, die eine Entstehung bestimmter Krankheiten fördern. Als wichtige Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen gelten: Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Cholesterinspiegel, Stress, Bewegungsmangel. Diese Faktoren sind beeinflussbar Risikofaktoren wie Geschlecht, Lebensalter oder Erbanlagen sind nicht beeinflussbar. |
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| Riva-Rocci (RR) | RR ist die Abkürzung von Riva-Rocci, dem Namen des italienischen Arztes, der die Methode der Blutdruckmessung mit aufblasbarer Manschette und Quecksilbermanometer entwickelt hat. |
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| Serum | Wässeriger Anteil des Blutes ohne Blutkörperchen und Fibrin. |
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| Serumcholesterin | Im Serum gemessenes Cholesterin: Summe aus LDL- und HDL- Cholesterin. |
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| Statine | Statine hemmen ein Enzym, das eine entscheidende Rolle bei der körpereigenen Cholesterinsynthese in der Leber spielt. Dadurch wird in der Leber nicht nur weniger Cholesterin hergestellt, sondern auch mehr „schlechtes“ LDL-Cholesterin aus dem Blut in die Leber aufgenommen und dort abgebaut. |
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| Stress | Reaktion des Organismus auf heftige Reize, z. B. Kälte, Lärm, Konflikte, Operationen. Es kommt zur Erregung des Sympathikus (Teil des vegetativen Nervensystems) und Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol. Es gibt „guten Stress“ (Eustress) und „schlechten Stress“ (Distress). Bei Distress sind die Stressreaktionen des Körpers übersteigert und können bei fortgesetzter Einwirkung die Entwicklung von (unter anderem) Bluthochdruck und Arteriosklerose fördern. |
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| Studie | Wissenschaftliche Untersuchung unter vorher genau festgelegten Bedingungen. Eine Studie kann beispielweise die Wirksamkeit einer Behandlungsmethode oder eines Medikamentes, oder auch die Auswirkungen eines bestimmten Lebensstils untersuchen. |
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| Symptom | Beschwerde, Krankheitszeichen. |
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| Systole | Pump-Phase der Herzkammer des Herzens: durch die Anspannung des Herzmuskels kommt es zum Blutauswurf, zur Entleerung des Herzens. Das Blut wird in Lungenarterie und Aorta gepresst. |
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| systolischer Blutdruck | Oberer Blutdruckwert während der Pump-Phase des Herzens. |
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| Tachykardie | Zu schneller Herzschlag; Steigerung der Herzfrequenz über den altersentsprechenden Normbereich. Bradykardie (Gegenteil) |
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| Therapie | Behandlung einer Krankheit. |
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| Thrombolyse | Auflösung eines Blutgerinnsels. |
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| Thrombose | Bildung eines Blutpfropfs (Thrombus) in einem Blutgefäß. |
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| Thromboseprophylaxe | Vorbeugung von Blutgerinnselbildung. |
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| Thrombozyten | Blutplättchen. |
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| Thrombus | Blutgerinnsel, Blutpfropf –Masse aus geronnenem Blut. |
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| toxisch | giftig |
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| Triglyzeride | (Glyzerin mit drei Fettsäuren) Neutralfette im Blut, die über die Nahrung aufgenommen werden. Auch Triglyzeride sind in hoher Konzentration schädlich. Sie verschlechtern die Fließeigenschaften des Blutes und können zu Durchblutungsstörungen in den Versorgungsgefäßen von Herz und Gehirn führen. |
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| Übergewicht | Risikofaktor für Arteriosklerose. |
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| ungesättigte Fette | Fette (Triglyzeride) mit ungesättigten Fettsäuren. Man unterscheidet einfach und mehrfach ungesättigte Fette. Im Gegensatz zu den gesättigten Fetten, senken sie den Cholesterinspiegel und wirken sich auf die Entwicklung einer Arteriosklerose hemmend aus. Sie kommen vor allem in pflanzlichen Ölen – z. B. im Olivenöl – vor. |
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| Vene | Zum Herzen hinführendes Blutgefäß. Mit Ausnahme der Lungenvene mit sauerstoffarmem Blut gefüllt. |
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| venöses Blut | Blut in einer Vene – meist sauerstoffarm (s.o.). |
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| Viskosität | Fließeigenschaft des Blutes – die Zähigkeit nimmt zu, wenn sich das Blut z. B. durch einen hohen Fettgehalt verdickt. |
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| Zielwerte | Wünschenswerte Blutfettwerte für Patienten mit bestehenden Herz-Kreislauferkrankungen, um einem (erneuten) Infarkt vorzubeugen: |  | LDL-Cholesterin unter 100 mg/dl |  |  | HDL-Cholesterin über 40 mg/dl |  |  | Triglyzeride unter 200 mg/dl |  |
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| Zuckerkrankheit | Diabetes mellitus |
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