Der Grundstein für die Entwicklung einer Arteriosklerose wird in den meisten Fällen durch einen ungesunden Lebensstil gelegt: falsche Ernährung und Bewegungsmangel lassen den Stoffwechsel entgleisen, der Cholesterinspiegel steigt, ebenso Blutzucker und Blutdruck. mehr
Die Herzkranzgefäße leiden besonders unter dem langfristigen Auswirkungen der einzelnen Risikofaktoren: ihre Wand verhärtet und verdickt sich, sie verliert an Elastizität. Die Folge können Durchblutungsstörungen am Herzen sein, die zu Brustschmerzen (Angina pectoris), zum Herzinfarkt oder plötzlichen Herztod führen. Erhöhtes LDL-Cholesterin gilt hierfür als eine der wichtigsten Ursachen. mehr
Die Angina pectoris weist ähnliche Symptome auf wie ein Herzinfarkt und wird durch eine Mangeldurchblutung des Herzens beispielsweise unter körperlicher Belastung hervorgerufen. In Ruhe nehmen die Beschwerden daher nach wenigen Minuten wieder ab. Dennoch kann auch eine Angina pectoris in einen ernstzunehmenden medizinischen Notfall übergehen. mehr
Wenn ein Blutgerinnsel eine der Herzkranzarterien verstopft, wird das dahinter liegende Herzmuskelgewebe nicht mehr mit Sauerstoff versorgt und stirbt ab, wenn es nicht gelingt, die Durchblutung rasch wiederherzustellen. Typische Symptome eines Herzinfarkts sind starke Schmerzen in der Brust und ein kalter Schweißausbruch. mehr
Wenn das Herz plötzlich stehen bleibt, wird dies in der medizinischen Fachsprache als plötzlicher Herztod oder Sekundenherztod bezeichnet. Die Ursache sind häufig Herzrhythmusstörungen, aber auch ein Herzinfarkt oder eine chronische Pumpschwäche des Herzens (Herzinsuffizienz). mehr
Schlaganfälle zählen ebenso zu den möglichen Folgen der Arteriosklerose. Jedes Jahr sind über 200.000 Menschen in Deutschland betroffen. Nicht nur, dass ein Teil dieser Menschen binnen kurzer Zeit verstirbt: Der Schlaganfall hinterlässt oft bleibende Spuren. So sind drei Monate nach dem Schlaganfall circa 25% der Patienten rollstuhlpflichtig, in etwa 60% ist die Ganggeschwindigkeit alltagsrelevant gemindert und circa 30% der Patienten haben ein funktionslose obere Extremität. mehr
Manifestieren sich arteriosklerotische Veränderungen an den Gliedmaßen, wird das als periphere arterielle Verschlusskrankheit (kurz pAVK) bezeichnet. Die pAVK ist schmerzhaft und schränkt die Funktion der Extremität zunehmend ein. Betroffen sind meist die Beine. mehr