Für viele Betroffene kommt der Herzinfarkt völlig überraschend; sie wussten zuvor nicht, dass sie zu einer Risikogruppe gehören. Denn viele Faktoren, die der Arteriosklerose Vorschub leisten, z.B. Fettstoffwechselstörungen oder Bluthochdruck, verursachen keine oder kaum Beschwerden und werden daher oft nicht rechtzeitig bemerkt. mehr
Patienten, die an einer Fettstoffwechselstörung leiden, wird ihr Arzt grundsätzlich zu einer gesünderen Ernährung und mehr Bewegung raten. Das kann eine Behandlung mit Medikamenten in manchen Fällen zwar nicht ersetzen, aber es unterstützt ihre Wirkung und verringert möglicherweise den Tablettenbedarf. mehr
Um erhöhte Gesamt- und vor allem LDL-Cholesterinspiegel zu senken, stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Sie hemmen beispielsweise die Cholesterinsynthese im Körper, vor allem in der Leber, oder die Aufnahme des Cholesterins aus dem Darm. mehr
Wann und wie stark das LDL-Cholesterin gesenkt werden sollte, hängt vom persönlichen Herzkreislaufrisiko ab. Bei Menschen mit sehr hohem Risiko werden die Zielwerte für die Behandlung sehr streng definiert, bei mäßig erhöhtem Risiko weniger streng. mehr
Wenn die Arteriosklerose eine Herzkranzarterie so stark verengt hat, dass nicht mehr genügend Blut hindurch fließen kann, um den Herzmuskel zu versorgen, muss die Engstelle mit einem chirurgischen Eingriff überbrückt werden. mehr